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Sprachenlernen hat positive Nebenwirkungen

In dieser Ausgabe

  • zweimal «übersetzen»
  • Beim Sprachenlernen «lernen» wir auch die Umgebung
  • Mehrsprachige Kinder entscheiden leichter
  • Was wir von der Kommunikation der Katzen lernen können

Zweimal übersetzen

Schiffe können Stromschnellen überwinden, indem sie sich übersetzen lassen. Versteht der Bootsführer die Anweisung nicht, muss er sie sich übersetzen lassen. Bei Flying Teachers® finden Sie auch fachspezifische Fremdsprachenkurse mit spezialisierten Lehrkräften.

«People often overestimate what will happen in the next two years and underestimate what will happen in 10. Don’t let yourself be lulled into inaction.» Bill Gates, 1996

Fast zum gleichen Zeitpunkt wie dieses Zitat ist Flying Teachers® entstanden. Nicht nur deswegen teilen wir die darin formulierte Grundhaltung. Wir sehen darin einen der Hauptgründe für den Erfolg von Flying Teachers® – seit über 20 Jahren.

In dieser Ausgabe
– zweimal «übersetzen»
– Beim Sprachenlernen «lernen» wir auch die Umgebung
– Mehrsprachige Kinder entscheiden leichter
– Was wir von der Kommunikation der Katzen lernen können

Liebe Leserinnen und Leser

Kaum haben Sie auf dem Smartphone eine Nachricht zu tippen begonnen, schlägt Ihnen das System eines oder mehrere Wörter vor, die Sie als nächstes verwenden könnten. Ein faszinierendes Beispiel für automatisierte Kommunikation. Kaum zu glauben: Die Grundlage für diese Technologie legte der russische Mathematiker Andrei Markow (1856-1922) schon vor über 100 Jahren. Automatisierte Sprachkurse bieten wir keine an. Aber als eine der grossen Sprachschulen der Schweiz freuen wir uns über neue digitale Technologien, welche das Lehren und Lernen noch erfolgreicher machen. Flying Teachers® goes digital.
Wir halten Sie gerne auf dem Laufenden. Heute zu den Nebenwirkungen des Sprachenlernens.
Edit Adrover, Geschäftsführerin

Wer Sprachen lernt, «lernt» auch den Kursraum

Oft finden Sprachkurse immer am gleichen Tag und im gleichen Raum statt. – Welche Bedeutung hat dies?

Finden Sprachkurse immer zur gleichen Zeit und im gleichen Raum statt, empfinden dies viele Teilnehmende als angenehm. Denn eine vertraute Umgebung schafft eine entspannte Atmosphäre, was für das Lernen positiv ist, weil man keine «bösen» Überraschungen befürchten muss.
Allerdings muss man auch beachten, dass unser Gehirn beim Lernen alles speichert, nicht nur die Vokabeln und die Grammatik. Wir lernen also nicht nur Englisch, wir «lernen» auch den Raum und die Zeit. So kann es geschehen, dass ich im Klassenzimmer ohne Probleme in Englisch ein Gespräch führen kann. Befinde ich mich nun in einem britischen Pub, fehlen mir plötzlich die Worte, weil diese sozusagen an das Klassenzimmer «gebunden» sind.
Das Gehirn hat tatsächlich die gelernten Wörter mit dem Klassenzimmer «verlinkt ».

Das zweideutige Feedback der Katzen

Mit dem Schnurren zeigen Katzen ihr Wohlbefinden; Kätzchen erfahren so, dass die Welt in Ordnung ist und keine akute Gefahr droht. Die kleinen Katzen übernehmen schon bald das Schnurren der Mutter und geben ihr sozusagen ein Feedback. Soweit das übliche Bild. Weniger bekannt ist, dass Katzen sich damit auch selber beruhigen, gerade dann, wenn es ihnen nicht gut geht.
– Beim menschlichen Lernen von Sprachen ist diese Erkenntnis fundamental: Zum Beherrschen einer Sprache gehört auch die Sensibilität für die unterschiedliche Bedeutung von «identischen» Aussagen.

Quelle: Mario Ludwig. Gut gebrüllt. Die Sprache der Tiere. 2017

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